Meditation

Meditation kann dabei unterstützen, Achtsam mit dem eigenen Körper umzugehen. Dies gilt für gesunde Menschen, kann aber auch Menschen mit Vorerkrankungen vielfältig unterstützen.

Veröffentlicht am

20.1.2024

Zuletzt aktualisiert am

29.5.2024

Meditation ist eine Art des Bewusstseins oder der Bewusstwerdung von Situationen oder Tatsachen. Sie ist mit Achtsamkeit, Konzentration und innerer Ruhe verbunden. Es gibt viele verschiedene Formen der Meditation. Im Allgemeinen bezieht sich Meditation darauf, den Geist zu beruhigen, innere Klarheit zu fördern und eine tiefere Verbindung zu sich selbst herzustellen. Während der Meditation konzentriert man sich oft auf einen bestimmten Gedanken, ein Objekt, den Atem oder einfach auf das Bewusstsein des gegenwärtigen Moments. Die regelmäßige Praxis der Meditation kann eine Vielzahl von Vorteilen mit sich bringen, einschließlich Stressabbau, verbesserte Konzentration, emotionale Ausgeglichenheit und spirituelles Wachstum.

Meditationsarten und die verschiedenen Meditationsobjekte

Es gibt sehr viele verschiedene Meditationsarten wie unter anderem die Mantrameditation, die Klangschalenmeditation, die stille Meditation oder die Atemmeditation. Bei jeder dieser Meditationsarten gibt es eine Gemeinsamkeit - nämlich das Meditationsobjekt. Das kann der eigene Atem bei der Atemmeditation sein, ein gewähltes Mantra bei der Mantrameditation oder die Klanginstrumente bei der Klangschalenmeditation. Bei einer Meditation richtet man seine komplette Aufmerksamkeit und sämtliche Gedanken und seinen Geist voll und ganz auf das Meditationsobjekt. Es hilft dabei, die Umwelt komplett auszublenden. Jedes Mal, wenn die Gedanken ausschweifen, während man meditiert, ist das Meditationsobjekt genau das Hilfsobjekt, welches dir ermöglicht, schnell wieder zurück zum Hier und Jetzt und zu deiner Meditation zurückzukommen.

Die Atemmeditation ist besonders gut für Anfänger geeignet. Hierbei wird kein Equipment benötigt und man kann sofort loslegen.

Achtsamkeitsmeditation

Bei der Achtsamkeitsmeditation sind deine Meditationsobjekte deine Gefühle, deine Gedanken und/oder deine Körperempfindungen. Du erkennst in deinem Körper in jedem Moment Bereiche, die sich gut anfühlen, aber auch welche, die sich weniger gut anfühlen.

In deinem Kopf hört das Gedanken-Karussell nie auf zu arbeiten. Mit der Achtsamkeitsmeditation fokussierst du deine Aufmerksamkeit auf das Meditationsobjekt und dein Geist erfährt einen Moment tiefster Ruhe und du verschaffst deinen nie unterbrechenden Gedanken eine Pause im Hier und Jetzt. Um das zu erreichen, braucht man nicht stundenlang zu meditieren. Dazu reichen schon 5 Minuten täglich, um deinen Körper und deine Seele mit Lebensfreude und Dankbarkeit mit der bewussten Achtsamkeit zu erfüllen.

Du wirst merken, dass unterschiedliche Gefühle weiterziehen werden und Ängste mit der Zeit immer weniger werden.

Lindern von chronischen Schmerzen

Im Idealfall wird die Meditation zu einer deiner guten und nachhaltigen Gewohnheiten. Denn wenn du regelmäßig meditierst, kann es dir sogar helfen, deine negativen Körperempfindungen zu verändern.

Die meisten Menschen versuchen ihre Schmerzen genauestens zu analysieren und sie im Anschluss zu ignorieren. Die Achtsamkeitsmeditation geht jedoch genau den anderen Weg. Beim Meditieren lenkst du alle deine Empfindungen bewusst auf deine Schmerzen, um diese dann zu akzeptieren, neutral zu betrachten und mit dem Erlebten in Einklang zu bringen. Meditieren kann dir damit sogar helfen, deinen Leidensdruck zu verringern.

Meditation als persönliche Auszeit

Wenn du dich gestresst fühlst, ausgelaugt, überfordert oder ängstlich - die Meditation lehrt dich mit jeder Lebenslage bzw. Situationen und Stress besser umzugehen. Sieh es als deine ganz persönliche Auszeit und einen Moment der Entspannung und Achtsamkeit an! Nimm dir am besten einmal täglich die Zeit zu dir selbst und zum Hier und Jetzt zurückzufinden.