Maria, 43: „Weniger machen ist keine Schwäche“ – Fibromyalgie und Hitze

Veröffentlicht am
5.8.2026
Zuletzt bearbeitet am
5.8.2026
Lesedauer:
2 Minuten

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Maria ist 43, lebt in Köln und lebt seit acht Jahren mit Fibromyalgie. Wenn im Sommer die Temperaturen steigen, merkt sie es als Erste im Freundeskreis: „Für die anderen ist Hitze einfach unangenehm. Für mich fühlt sich mein ganzer Körper an, als würde er in Zeitlupe laufen.“

Seit ihrer Diagnose hat Maria gelernt, dass Hitze für sie kein Wetterphänomen ist, sondern ein handfester Symptom-Verstärker. Ihr Kreislauf braucht bei hohen Temperaturen deutlich mehr Energie, um sie herunterzukühlen – Energie, die sie eigentlich nicht übrig hat. „Früher habe ich mich an heißen Tagen einfach durchgekämpft, wie alle anderen auch. Heute weiß ich: das rächt sich zwei Tage später richtig.“

Ihre Geschichte

Was sie geändert hat: Sie verlegt fast alles, was Kraft kostet, in die frühen Morgenstunden. Einkaufen, Spaziergang mit dem Hund, Telefonate mit der Familie – alles vor zehn Uhr. Den Nachmittag verbringt sie bewusst in einem abgedunkelten, kühlen Zimmer. „Das klingt nach wenig, aber genau dieses eine Zeitfenster hat mir diesen Sommer schon einige schlechte Tage erspart.“

Für Maria hat sich dabei auch eine innere Haltung verändert: „Ich messe einen guten Sommertag heute nicht mehr daran, was meine gesunden Freundinnen an so einem Tag schaffen, sondern daran, ob ich meinem eigenen Limit treu geblieben bin.“

Zusammenfassung

Ihr Rat an andere Betroffene: „Du musst dich an heißen Tagen für nichts rechtfertigen. Weniger machen ist keine Schwäche, es ist die einzig kluge Reaktion.“

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Name und persönliche Merkmale wurden zum Schutz der Privatsphäre verändert.